Wir leben in einem kapitalistischen System, in dem Geld einen großen Platz in unserem Leben einnimmt. Innerhalb dieses Systems erheben und verteidigen einige alternative Stimmen zum Beispiel das Recht auf ein anständiges Leben, das Recht auf Freizeit oder Respekt. Es wurden neue Systeme geschaffen, um mit dieser Tendenz umzugehen, die der Kapitalismus schafft, wie zum Beispiel ein Fair-Trade-System oder die Schaffung des Grundeinkommens. Dieser Workshop untersucht die verschiedenen negativen Aspekte des Kapitalismus und wie einige neue Ideen versuchen, sie zu beheben.

Hochschulbezug:
Privat oder staatlich? Wie sieht die Zukunft der internationalen Bildungssysteme aus? In diesem Workshop sollen die Teilnehmenden ihre Erfahrungen mit den unterschiedlichen Bildungssystemen und deren Finanzierung diskutieren. Wo liegen Stärken von privaten Hochschulen gegenüber staatlich finanzierten? Welchen Preis darf Bildung haben? Um diese und weitere Fragen dreht sich unser Workshop, in dem Teilnehmende mit verschiedenen Methoden die einzelnen Aspekte herausarbeiten.
Youtube, Instagram, Facebook, Alexa… die Technologie ist überall um uns herum (Arbeit, Freizeit usw.) und auch soziale Medien. So präsent, dass die Film- und Serienbranche es als Motiv für neue Projekte genommen hat; vor allem, um die negativen Auswirkungen zu zeigen. Aber ist alles nur schlecht? Können soziale Medien vielleicht neue Möglichkeiten schaffen, um sich zu vernetzen und Ziele in größerem Maßstab zu erreichen? Der arabische Frühling könnte ein positives Beispiel dafür sein. Dieser Workshop befasst sich mit den… von ihnen implizierten Technologien und ihren positiven und negativen Aspekten.

Hochschulbezug:
Technologie und soziale Medien sind in unserem Leben allgegenwärtig. Aber bringen sie uns tatsächlich näher zusammen oder weiter auseinander? Während dieses Workshops werden wir über die Zukunft der Menschheit und der Hochschule inmitten all der neuen Technologien sprechen und darüber, wie sie unsere Gesellschaft und unsere Arbeitsweisen formen. Wir wollen die positiven und negativen Auswirkungen der Digitalisierung untersuchen und Fragen diskutieren wie: Wie kann man Open Source nutzen, um Informationen und Wissen für jedermann zugänglich zu machen? Inwieweit kann Open Source dabei bestehende Bildungssysteme ergänzen? Welche ethischen Fragen stellen sich in der Wissenschaft bei der Nutzung neuer Technologien im Digitalen Zeitalter?
Popmusik ist nicht gerade als gesellschaftskritisch bekannt, im Gegenteil, Punk- oder Rapmusik verteidigen sich trotz kritischer Sichtweise und versuchen, sie durch ihre Texte anzuprangern: Die Berliner Mauer war voller Graffiti, die von einer Wiedervereinigung zwischen West und Ost träumten. Der Satz, etwas Leichtes zu sagen, wurde immer verwendet, um die politische Aussage auszudrücken oder um das Volk mit Propaganda zu kontrollieren.Die Rolle, die Kunst in der Geschichte hatte, ist nicht zu vernachlässigen und dieser Workshop wird einige Beispiele aufzeigen und Sie einladen, Ihre Kreativität als zu nutzen Eine Hilfe für Ihre eigenen Projekte.

Hochschulbezug:
Von antiken Statuen über Theater, Poesie bis hin zu moderner Punkmusik - die Kraft der Kunst ist in der gesamten Menschheitsgeschichte unbestreitbar. In dem Sinne, dass Kunst im öffentlichen Raum stattfindet und sich mit dominanten Diskursen auseinandersetzt, ist sie immer politisch. Dies gilt auch für Kunst an Hochschulen. Durch die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen und die Infragestellung der traditionellen Grenzen und Hierarchien der Machthaber kann Kunst zum sozialen Wandel beitragen und Themen der Hochschule für jedermann zugänglich machen. In diesem Workshop werden wir Beispiele von Kunst im Laufe der Zeit betrachten und die Teilnehmenden einladen, ihre Kreativität im hochschulpolitischen Kontext in ihren eigenen Ländern einzusetzen.
Mit Ausnahme des Präsidenten des Vereinigten Staates und einiger Wissenschaftler ist sich die Welt einig, dass der Klimawandel, den wir gerade erleben, auf uns selbst zurückzuführen ist Änderungen beim Verzehr von Fleisch oder Plastik sind eine persönliche Entscheidung, können jedoch große Auswirkungen haben, da die Wirtschaft auf die Nachfrage reagiert. Können Sie die Politik zum Handeln bringen, was können Sie auf Ihrer eigenen Ebene tun, wo können Sie anfangen und worum geht es bei dieser Nachhaltigkeit, dem Klimawandel? Sie werden es in diesem Workshop entdecken.

Hochschulbezug:
An vielen Universitäten haben sich mittlerweile Gruppen wie z.B. Scientists for Future gegründet. Studierende sind an vielen Universitäten die treibende Kraft für notwendige Veränderungen in Sachen Nachhaltigkeit. Ohne dem Zutun der Studierenden, wäre beispielsweise der Plan der Klimaneutralität der Universität Kiel nicht so früh aufgekommen. Das Thema der Nachhaltigkeit ist kein nationales und nur auf deutsche Hochschulen begrenztes, sondern ein internationales. Deshalb sollen die Teilnehmenden in diesem Workshop Ideen für einen internationalen „Green Deal“ für Universitäten und darüber hinaus erarbeiten, der nachhaltige Ideen konkretisieren soll.
Es werden ethische Aspekte und die Werte einer zivilgesellschaftlichen Bewegung diskutiert: Wo ist die Grenze zu viel Radikalität, was ist in einer zivilgesellschaftlichen Bewegung akzeptabel und was sind die Unterschiede zwischen Aktivismus, Lobbyismus und Kampagnen?

Hochschulbezug:
An Hochschulen haben schon immer kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen und Problemen stattgefunden. Daraus formten sich z.B. die 68er Bewegung oder die gegenwärtige Klimabewegung. Diese wiederum versuchen auch Einfluss auf das Curriculum von Universitäten zu nehmen. Hier ist es wichtig die Auseinandersetzung mit diesen Bewegungen immer wieder zu suchen und ihre Forderungen und Ideen kritisch zu diskutieren. Wir erhoffen uns mit den Teilnehmenden ein differenzierten Blick auf aktivistische Tätigkeiten an der Hochschule zu erarbeiten.
Colin Crouch schrieb Anfang der 2000er Jahre einen Text, der zum ersten Mal den Begriff Postdemokratie verwendete und in der politikwissenschaftlichen Welt keine positive Resonanz fand.Dieser Workshop befasst sich mit verschiedenen politischen Formen und den Problemen, mit denen die Demokratie heutzutage konfrontiert ist. Trainiert man heutzutage nur noch Emotionen oder gibt es noch Raum für Argumente und Fakten? Wie kann man sich auf ein System einlassen, das funktioniert, um Ziele zu erreichen? Was sind „grassrootsmovements“ und wie kann man in seinem Land Fortschritte erzielen? Dieser Workshop wird versuchen, dies zu beantworten Fragen.

Hochschulbezug:
Die Wahlbeteiligung in der Hochschul- und der Bundespolitik ist niedrig. Sollte das politische System angesichts dessen reformiert werden? Taugt die Hochschule als Demokratielabor, sowohl strukturell als auch inhaltlich? In wie weit ist die Hochschule ein Spiegelbild der Gesellschaft? In diesem Workshop sollen die Studierenden über ihre Pflichten reflektieren und Ihre Rechte kennenlernen, um das Hochschulsystem aktiv zu hinterfragen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden mit Ideen nach Hause gehen wie sie sich selbst an der Hochschule und in der Gesellschaft einbringen können.
Bildung spielt eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten an die Bevölkerung sowie bei der Gestaltung der Persönlichkeit der Jugendlichen in einem Land. Aber bedeutet Wissen einen Abschluss? Sollten Universitäten ein Zentrum für innovative Ideen oder ein Ort zum Sammeln sein? Ist Chancengleichheit zu viel verlangt? Während dieses Workshops werden wir an konkreten Ideen arbeiten, um eine global ausgerichtete Ausbildung zu erhalten, die es allen Studenten ermöglicht, ihr Potenzial auszuschöpfen. Gute Bildung ermöglicht es uns, kritisch zu denken und Nachhaltigkeit zu fördern.

Hochschulbezug:
Mit der Einführung des Bologna-Prozesses vor zwanzig Jahren wurden die Abschlüsse an europäischen Universitäten vereinheitlicht. Doch inwieweit konnte dieses Ziel umgesetzt werden? Und mit welchen Folgen? Ist im Rahmen der fortschreitenden Globalisierung eine weitere Standardisierung und Internationalisierung der Studienabschlüsse notwendig und sinnvoll? Und wenn wir so weit sind, was soll dann eigentlich gelehrt werden? Wie steht der Akademische Abschluss im Vergleich zur Berufsausbildung? Über diese und weitere Fragen können sich die Teilnehmenden austauschen und gemeinsam neue Ideen erarbeiten.
Positive Veränderung beginnt bei sich selbst, aber niemand kann die Welt alleine verändern. Gute Ideen haben eine größere Wirkung, wenn sie von anderen gehört und multipliziert werden. Eine Nachricht kann innerhalb von Sekunden viral werden oder nie wieder gehört werden. In diesem Workshop werden wir uns mit der Rolle von Medien und Journalisten befassen, die definieren, was wir wissen und worüber wir sprechen - und wie diese Kraft für einen guten Zweck eingesetzt werden kann. Wie können wir unsere Geschichten erzählen, damit andere zuhören, sich erinnern und teilen? Was hat die kultigsten Geschichten und Fotos der heutigen Welt unvergesslich gemacht? Welche Tools und Ansätze können wir verwenden? Gleichzeitig werden wir die Bedrohungen durch Manipulationen und falsche Nachrichten untersuchen und untersuchen, wie sie verhindert werden können.

Hochschulbezug:
Studentische Medien an den Hochschulen stellen einen Grundpfeiler der Hochschuldemokratie dar und sind gleichzeitig ein Versuchsfeld, um Erfahrungen zu sammeln. In diesem Workshop soll sowohl die Rolle studentischer Medien, als auch die Wichtigkeit der fotographischen Dokumentation dessen, was an Universitäten diskutiert oder erarbeitet wird, besprochen werden. Journalismus als vierte Säule der Demokratie ist auch im Hochschulkontext relevant, um mehr Transparenz in die Prozesse der Hochschule zu bringen und diese für alle Studierenden, wie auch alle anderen zugänglich zu machen. Außerdem sollen Fragen besprochen werden, die sich mit der Medienkompetenz der Studierenden im Kontext der „Fake News“ Debatte beschäftigen.
Was hat die Geschichten und Bilder unvergesslich gemacht, an die sich die ganze Welt heute erinnert, welche Werkzeuge und Ansätze können wir verwenden, und gleichzeitig werden wir die Bedrohungen durch Manipulationen und falsche Nachrichten untersuchen und wie können sie verhindert werden?

Hochschulbezug:
Studentische Medien an den Hochschulen stellen einen Grundpfeiler der Hochschuldemokratie dar und sind gleichzeitig ein Versuchsfeld, um Erfahrungen zu sammeln. In diesem Workshop soll sowohl die Rolle studentischer Medien, als auch die Wichtigkeit der fotographischen Dokumentation dessen, was an Universitäten diskutiert oder erarbeitet wird, besprochen werden. Journalismus als vierte Säule der Demokratie ist auch im Hochschulkontext relevant, um mehr Transparenz in die Prozesse der Hochschule zu bringen und diese für alle Studierenden, wie auch alle anderen zugänglich zu machen. Außerdem sollen Fragen besprochen werden, die sich mit der Medienkompetenz der Studierenden im Kontext der „Fake News“ Debatte beschäftigen.